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Zeittafel der Planneralm

  • 1866 - Mit dem Ablöse- und Regulierungsvergleich vom 26. 1. 1866 wird die Planneralm-Waldung den 7 Holzbezugs- und Weideberechtigten ins Eigentum übertragen.1902 - Johann Zettler errichtet die „Zettler-Jagdhütte“.
  • 1908 - Die alpine Gesellschaft „Die Reichensteiner“ errichten die „Plannerhütte“. Beginn des Schilaufes auf der Planneralm.
  • 1909 - Neuerrichtung der „Zaunerhütte“ durch Ignaz und Franziska Adelwöhrer, vlg. Zauner.
  • 1915/16 - Wegausbau durch russische Kriegsgefangene im Bereich der Schrabachalm, Aufsicht durch Agrarbezirksbehörde Stainach.
  • 1922 - Gründung der „Ilgenberger Weggenossenschaft“
  • 1928 - Errichtung der „Neuen Plannerhütte“ (110 Schlafstellen) durch die „Reichensteiner“, Pächter Sophie und Franz Herdlicka.
  • 1930 - Erste Schischule wird errichtet. Leiter Hannes Fellner.
  • 1932 - Der erste PKW, Marke Tatra, fährt auf die Planneralm. Zaunerhütte und Neue Plannerhütte werden wesentlich vergrößert.
  • 1933 - Errichtung des Donnersbacher Tauernhauses durch Familie Herdlicka. Am Plannereck ereignet sich das erste tödliche Lawinenunglück.
  • 1934 - Befestigung des Planneralmweges im Rahmen der produktiven Arbeitslosenunterstützung. Errichtung der „Schwoagerhütte“ (später Leitnerhütte, heute UNI-Heim).
  • 1935 - Gründung der „Elektrizitätsgenossenschaft Planneralm“. Franz Herdlicka erhält eine Lizenz für den Briefmarkenverschleiß
  • 1938 - Thomas und Stephanie Adelwöhrer, vlg. Grössinger verkaufen die „Zaunerhütte“ an Alice und Hannes Paal - Umbenennung in Paalhütte. Lorenz und Viktorie Adelwöhrer, vlg. Zauner errichten die „Zauneralmhütte“.
  • 1940 - Die Hütten auf der Planner werden vormilitärische Ausbildungslager der Wiener Hitlerjugend.
  • 1941 - Johann und Walpurga Adelwöhrer, vlg. Zauner errichten einen Almstall.
  • 1943 - Die Familien Herdlicka und Leitner errichten eine Wasserkraftanlage am Plannersee.
  • 1944 - In allen Häusern auf der Planner waren Evakuierte, besonders aus Graz und Wien
  • 1945 - Verlegung einer Telefonleitung von Donnersbach zur „Neuen Plannerhütte“
  • 1946 - Brand der „Leitnerhütte“ und „Neue Plannerhütte“
  • 1947 - Bau des Edlingerhauses durch Josef und Elisabeth Edlinger, vlg. Lackner aus Döllach. Neubau des Leitnerhauses.
  • 1948 - Gründung der "Almweggenossenschaft Planner“ und “Güterweggenossenschaft Ilgenberg-Donnersbach“.
  • 1950 - Berechtigung für die Schischule “Belo Baksits Planneralpe“. Errichtung der Thalerbrücke.
  • 1951 - Beginn der Plannerstraßenrenovierung.
  • 1953 - Errichtung des Franzosenkreuzes zwischen Vorderer und Mittlerer Gstemmerspitze zum Andenken an den Verunglückten Jean Plas.
  • 1954 - Errichtung des ersten Schiliftes durch Karl Zettler.
  • 1955 - Kauf eines Schneewiesels durch die Interessentengemeinschaft Planner.
  • 1956 Auflösung der „Almweggenossenschaft Planner“. Gründung der „Interessentengemeinschaft für die Weitererschließung der Planneralm“.
  • 1957 - Beginn der Schneeräumung, Einstellung der Ochsen- und Pferdefuhrwerke.
  • 1959 - Errichtung des Edlingerliftes. Verkauf des Leitnerhauses an das Universitätsinstitut Graz. Christine Dornbusch errichtet einen Almstall mit Halterwohnung.
  • 1960 - Errichtung der „Reiterhütte“ als Selbstversorgerhütte durch Johann Reiter.
  • 1961 - Das Bundesheer baut das „Oberst-Pommer-Haus“.
  • 1962 - Teilung der Güterweggenossenschaft Ilgenberg-Donnersbach in Hauptweg Plannerstraße und Ilgenberger Teil.
  • 1963 - Eröffnung der Mautstraße. Der erste Autobus fährt auf die Planner.
  • 1964 - Errichtung der Häuser Schihans, Bachler, Stieg sowie Gründung der Wassergenossenschaft. Die „Zauner Almhütte“ wird an die Newag-Niogas verkauft und bekommt den Namen „Planner Almhütte“.
  • 1966 - Anschluss der Planner an das öffentliche Stromnetz der Steweag. Bau des Seekarliftes.
  • 1967 - Plannerstraße wird von der Gemeinde Donnersbach übernommen.
  • 1968 - Bau des Kleinen Rotbühelliftes.
  • 1970 - Öffentliches Telefonnetz wird auf der Planner errichtet. Fam. Köberl baut die Selbstversorgerhütte „Gstemmerblick“.
  • 1972 - Bau des Gläserbodenliftes.
  • 1973 - Bauetappe Sirbl-Grünwald-Badlechner wird fertiggestellt. Das Land Steiermark übernimmt die Plannerstra§e von der Zettlerbrücke bis zur Mautstelle.
  • 1974 - Verkauf der Paalhütte an die Newag-Niogas.
  • 1975 - Abbruch des Edlingerhauses.
  • 1979 - Gründung der Schischule Reiter. Bau: Selbstbedienungsrestaurant und Jugendgästehaus Lackner, Sporthotel Paula Stieg, Sportpension Reiter, Newag Berghaus, Gasthof „Gstemmerblick“.
  • 1980 - Kanalbau und Ausbau der Plannerstraße bis zur Maut Johann und Walpurga Adelwöhrer, vlg. Zauner errichten das „Haus Andrea“. Die ARGE Schilifte Planneralm wird gegründet. Errichtung der biologischen Kläranlage
  • 1988 - Ausbau des Dornbusch Almstalles zur “Dornbuschhütte“ durch die Ehegatten Angelika und Dr. Stefan Pilz.
  • 1989 - Errichtung der “Cafe — Kegelbahn“ durch Hildegard Leitner.
  • 1991 - Gründung des „Schneebärenlandes“. Neuaufstellung des Plannerkreuzes. Schwere Beschädigung des Seekar- und Kleinen Rotbühelliftes durch Lawinenabgang.
  • 1992 - Verkauf der Reiterhütte an Gerhard und Josefine Lackner, die diese in „Rotbühelschutzhütte“ umbenennen.
  • 1993 - Ausbau des Uniheimes
  • 1994 - Errichtung des Tourismuszentrums - Kommunalgebäude.
  • 1995 - Eröffnung der Ewishütte. Anlegung einer Loipe und eines Winterwanderweges. Errichtung einer Rodelbahn.
  • 1996 - Einweihung der Köberlkapelle.
  • 2000 - Bau der 2 4-er Sessellifte „Rotbühelbahn“ und „Plannereckbahn“
  • 2003 - Eröffnung der „Seekaralm“