Navigation Planneralm Snowvalley Bogenschiessen Planneralm WinterPlanneralm Sommer Snowvalley Bogenschiessen auf der Planneralm

Der Seekarlift

Herbert Herdlicka sen., dessen Sohn Herbert mit seiner Frau Fritzi heute das Tauernhaus und den Seekarlift weiterführt, erinnert sich noch an die Startschwierigkeiten.

„Im Winter 1965/66 haben wir innerhalb der Familie den Beschluss gefasst, dass auch wir einen Lift auf der Planner errichten wollen. Ein Lift war damals einfach finanziell viel attraktiver als die ganze Gastronomie.

Wir haben dann Kontakt mit der Firma Doppelmayer aufgenommen und ließen uns ein Projekt für einen Lift in Richtung Seekar-Planneralm erstellen, die Kosten für das Projekt betrugen rund 1 Million Schilling.

Wir haben uns über die Finanzierung den Kopf zerbrochen, denn heute bekommt man leichter 20 Millionen, als man damals eine Million auftreiben konnte.

Nachdem von seiten der Sparkasse die Finanzierung abgelehnt worden war, nahm ich Verbindung mit der NEWAG-NIOGAS auf, die mir ein äußerst günstiges Finanzierungsangebot unterbreitete.

Im Sommer 1966 begannen wir - übrigens gleichzeitig mit der Elektrifizierung der Planneralm - mit dem Bau des Schiliftes. Meine Projektansuche bei der Gemeinde wurde vorerst abgelehnt, ich ließ mich jedoch nicht einschüchtern.

Wir führten damals die Arbeiten mit der Überzeugung weiter, dass wir wohl früher oder später von seiten der Behörde die Baugenehmigung bekommen würden. Anfang Dezember 1966 konnten wir den Lift eröffnen.“

2011 wurde der Seekarlift nach 45 Jahren aus sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Gründen abgetragen. Die Plannereckbahn ist seither der Hauptzubringer zu den Pisten 2 und 3.